Die Geschichte der Imkerei

Schon im  Altertum finden wir die Bienen als Hausgenossen des Menschen; Griechen, Römer und Ägypter haben eifrig Bienenzucht betrieben und die Produkte der Bienenzucht -  Honig und Wachs - wohl zu schätzen gewusst.

Bee9-tr.gif (4318 Byte)In Europa waren es  die Pfahlbauer in der Steinzeit, in deren Siedlungen man durchlöcherte Tongefäße vorfand, die zum Seihen des Honigs dienten. Die Pfahlbauer beschäftigten sich also mit der Bienenzucht, genauso wie die Germanen, deren Lieblingsgetränk der Met war.

Die Verbreitung des Christentums in Europa brachte mit sich, dass Wachslichter beim Gottesdienst verwendet wurden. Diese stammten aus den Imkereien der Klöster.

Im Mittelalter betrieb man die Waldbienenzucht oder Zeidlerei. Die Zeidler schlugen in starke Bäume sogenannte Waldbeuten, welche mit einem Brett verschlossen wurden. In diese Beutenbäume zogen in der Folge Bienenschwärme ein.

koerbchen.gif (1920 Byte)Vorerst wurden Beuten mit unbeweglichen Waben verwendet. Die Klotzbeute war ein ausgehöhlter Baum, der entweder stand oder lag. Nach und nach wurde die Klotzbeute durch den Strohkorb ersetzt. Aufgrund der einfachen und billigen Herstellung fand der Strohkorb rasch eine weite Verbreitung.

Seit dem Ende des 18. Jahrhunderts wurden Beuten mit beweglichen Waben entwickelt. Dies war einer der größten Fortschritte, die die Bienenwirtschaft bisher erlebte, da bis dahin bei der Honigernte der Wabenbau zerstört werden musste.

Sklenar1.jpg (19131 Byte)Im Bezirk Mistelbach wurde im 20. Jahrhundert die Bienenzucht hauptsächlich durch Guido Sklenar beeinflusst.

 

 

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