Der "Bienenfleiß" ist auf Instinkte zurückzuführen

Bienen bestäuben viele Blüten

Sammelbiene mit HöschenViele Blüten sind dabei völlig auf die Biene angewiesen, ihre Farben und Düfte sind sozusagen für die Bienen bestimmt. Der Schutz der Wildbienen ist für den Obstbau überaus wichtig. Nur durch sie kann die Bestäubung der Blüten gesichert werden. 80 % des Obstertrages verdanken wir den Honigbienen.

B-Stich50.jpg (3239 Byte)Sticht eine Biene einen Menschen oder ein Tier mit elastischer (ledriger) Haut, so kann sie ihren Stachel wegen der Widerhaken nicht mehr herausziehen. Der Stachelapparat wird beim Abfliegen herausgerissen, und die Biene stirbt. Aus dem spröden Chitinpanzer eines Insekts kann sie jedoch den Stachel problemlos wieder herausziehen.

Eine Biene bestäubt täglich über 2000 Blüten. Zur Gewinnung von 1 kg Honig sind rund 750.000 Blütenbesuche notwendig!

Sammelbiene1.jpg (11477 Byte)Der sprichwörtliche "Fleiß" der Bienen lässt sich durch angeborene Verhaltensweisen (=Instinkte) erklären. Bienen müssen immer aus dem Vollen schöpfen können, auch beim Honig- und Pollenvorrat.

Beispiele für "Bienenblumen": Neben Obstbäumen kommen noch Hornklee, Weißklee, Wicken, Wiesenplatterbse, Löwenzahn und viele andere Korbblüter, ferner Raps, Ahorn, Alpenrosen, Sonnenblumen, Linden u. a. dazu.

 

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